Solide planen heißt: Die Kreditrate möglichst auf 25–35 % des regelmäßigen Nettoeinkommens begrenzen, 2–3 %-Tilgung (normal, besser 3–4 %) ansetzen, Anschlussfinanzierungs-Zins-Stresstest mit +2%–3% Prozentpunkten des Restkredites mal durchrechnen, sowie monatliche Rücklagen für Nebenkosten in vernünftiger Höhe bilden, anstatt nur Sondertilgungen einzuplanen (Klassiker). Wenn Sie möchten, unterstützen wir Ihr Vorhaben.
Setzen Sie für die Haushaltsrechnung konservative Eckwerte: sinnvolle Kreditrate bei 25–35% des stabilen Nettoeinkommens, zuzüglich 1–2% des Immobilienwerts p.a. als Instandhaltungsrichtwert und realistische Betriebs-/Heizkosten. Wählen Sie eine Anfangstilgung von möglichst 2–3% p.a. (bei höherem Zins eher 3–4 %), denn jeder zusätzliche Tilgungsprozentpunkt verkürzt die Laufzeit sehr deutlich und reduziert die Gesamtkosten (Zinszahlungen). Führen Sie einen Finanzierungsanschluss-Zins-Stresstest durch: kalkulieren Sie die Rate mit einem Zins, der 2–3 Prozentpunkte über Ihrer Erwartung liegt; ist die Rate dann noch tragbar, ist der Plan robust. Planen Sie eine Liquiditätsreserve von 3–6 Monatsnettos bzw. 3–6 Monatsraten, damit unvorhergesehene Ausgaben (Reparaturen, Einkommensschwankungen) nicht zu teuren Zwischenfinanzierungen führen. Entscheiden Sie die Zinsbindung nach Ihrer Risikopräferenz: längere Bindung kann etwas höheren Effektivzins bedeuten, reduziert aber Refinanzierungsänderungsrisiko und potenziell hohe Anschlusszinsen; die Risikoreduktion wirkt indirekt kostenmindernd (weniger teure Umschuldungszwänge). Vereinbaren Sie Sondertilgungsrechte (z. B. 5–10 % p. a.), denn außerplanmäßige Tilgung senkt die Zinslast und kann Beleihungsauslauf-Schwellen (≤ 80 %/≤ 60 %) für bessere Folgekonditionen früher erreichen. Finanzieren Sie Kaufnebenkosten möglichst nicht mit. Das wird richtig teuer. Ein niedrigerer Kredit verbessert Zins und Bankauswahl über die Laufzeit. Stimmen Sie Tilgung, Sondertilgung und Bindung so ab, dass die Restschuld zum Bindungsende unter einer kritischen Beleihungsauslauf-Schwelle liegt; das senkt die Kosten der Anschlussfinanzierung. Prüfen Sie schließlich Gebühren und Entgelte (Bereitstellungszinsen, Änderungsentgelte, Schätz-/Grundbuchkosten), da diese den Effekt eines vermeintlich günstigen Nominalzinses aufheben können. Uns ist klar, dass unsere Antworten selten Ihre exakte Situation widerspiegeln – kontaktieren Sie uns und wir können Sie u.U. konkret unterstützen und voranbringen :-)