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Günstiger Kredit

Welche Nebenkosten darf ich und muss ich einkalkulieren ?

Welche Nebenkosten darf ich und muss ich einkalkulieren ?

Kurzversion

Typische Kaufnebenkosten sind die Grunderwerbsteuer, Notar- und Grundbuchgebühren sowie ggf. Maklercourtage; selten fallen zusätzlich weitere Finanzierungsnebenkosten und objektbezogene Zusatzkosten an (z.B. Gutachterkosten). Je nach Bundesland und Fallgestaltung fallen grob 8–15 % des Kaufpreises an. Wenn Sie möchten, unterstützen wir Ihr Vorhaben.

ausführliche Erklärung

Zu den Kaufnebenkosten zählen vor allem die Grunderwerbsteuer (bundeslandspezifisch zwischen 3,5% - 6,5%, Stand 11.2025), Notar- und Grundbuchkosten (typisch zusammen ca. 1,2–2,0 % des Kaufpreises, Stand 11.2025) sowie eine mögliche Maklercourtage (regional sehr unterschiedlich, bis mehrere Prozent, von 0%-7,14%, Stand 11.2025). Finanzierungsnebenkosten umfassen z. B. Grundschuldbestellung (Notar/Grundbuch), Gutachter-Schätzkosten/Bewertung, Bereitstellungszinsen nach Ablauf der bereitstellungszinsfreien Zeit, Forward-Aufschläge, Treuhand-/Auszahlungsentgelte, Änderungsentgelte (z. B. Tilgungswechsel) und ggf. Kontoführungs-/Servicegebühren. Objekt- und Projektkosten: Renovierung/Modernisierung, Küche/Möbel/Einbauten, Außenanlagen, Erschließungs- und Anschlusskosten, Baunebenkosten (Architekt, Statik, Vermessung, Prüfungen), Energieausweis/Unterlagen. Laufend/versicherungstechnisch: Gebäudeversicherung (bei Bau: Feuerrohbau), Bauherrenhaftpflicht, Haus-/WEG-Rücklagen, Hausgeld/Betriebskosten, Grundsteuer. Organisatorisch/Übergangsphase: Umzug, Lagerung, doppelte Wohnkosten (Miete + Kredit während der Übergangsmonate), Gebühren für Umschreibungen/Anmeldungen (z. B. Versorger/Netzbetreiber). Für eine konservative Planung addieren viele Käufer 8–15 % des Kaufpreises als Gesamtrahmen inkl. Finanzierungskosten und Makler; ohne Makler und bei schlanker Finanzierung liegt der Bedarf oft niedriger. Wichtig: Viele Banken bewerten den Beleihungsauslaufwert (engl. LTV) anhand des Beleihungswerts; werden Nebenkosten mitfinanziert, steigt der LTV und damit häufig der Zinssatz – besser ist deren Bezahlung aus Eigenmitteln. Legen Sie einen Puffer von 10–15 % auf die geplanten Umbau-/Modernisierungskosten, um Preissteigerungen und Unvorhergesehenes abzufangen. Uns ist klar, dass unsere Antworten selten Ihre exakte Situation widerspiegeln – kontaktieren Sie uns und wir können Sie u.U. konkret unterstützen und voranbringen :-)

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